06.12.2011, von Lauterbacher Anzeiger

Im Ernstfall ist das THW zur Stelle und leistet lebenswichtige Arbeit

LAUTERBACH (alf). Bei der Jahresabschlussfeier des Technischen Hilfswerks, Ortsverband Lauterbach, wurden Ortsbeauftragter Bernd Schöneberger für seine 30-jährige und Gudrun Betz für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.

Bernd Schöneberger wurde für 30-jährige und Gudrun Betz für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Landrat Rudolf Marx (rechts) und Stadtrat Michael Duschka (links) würdigten die Arbeit, insbesondere die Jugendarbeit. Foto: alf

Aus Schönebergers Jahresbericht gingen umfangreiche Aktivitäten hervor: Unter anderem diverse technische Hilfeleistungen, so bei einer Polizeikontrolle in Michelsrombach, wo die Kontrollstelle ausgeleuchtet wurde, daneben unter anderem der Einsatz mit 21 THWlern bei einer Flugschau in Gelnhausen, Wasserspielen anlässlich des Prämienmarktes an der Lauter, des Staudammbaues anlässlich des Rimloser Backhausfestes, die Beteiligung an den Ferienspielen der Stadt Lauterbach und an einer Bundeswehrübung beim Sägewerk Heggenstaller, eine Großübung unter Federführung des THW bei einer angenommenen Explosion und Ausbruch eines Feuers am Oberhessischen Holzwerk zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Lauterbach sowie interne und externe Lehrgänge.

"Das Verhältnis zur Lauterbacher Feuerwehr wurde deutlich verbessert", stellte Schöneberger mit Befriedigung fest. Ein neues Zugtruppauto wurde in Dienst gestellt, die alte Halle wurde saniert und der Beleuchtungstrupp erhielt neue Beleuchtungsmittel. Bei zwei Veranstaltungen im Polizeipräsidium Osthessen wurden Rechtsfragen bezügliuch des Einsatzes des THW im Wege der Amtshilfe bei Naturkatastrophen geklärt. Mit Stolz verkündete Schöneberger, dass die Jugendgruppe inzwischen 30 Mitglieder zähle, in der die jungen Leute auch etwas für das Leben lernen könnten.

Der Leiter der Jugendgruppe, Daniel Listmann, zählte einige Aktivitäten auf, so den Besuch verschiedener Lehrgänge, eine Kanufreizeit und den Besuch des Rhein-Main-Flughafens durch Vermittlung des Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel. Fast alle 30 Jugendlichen seien jeweils am Dienstag in der Unterkunft anwesend. Er dankte allen, die die Jugendarbeit unterstützen.

"Ich habe mich beim THW immer wohlgefühlt", stellte Landrat Rudolf Marx fest. Er hob die Arbeit des THW für die Allgemeinheit hervor, die besonders wertvoll sei, weil sie ehrenamtlich geleistet werde. Das THW sei eine wichtige Hilfsorganisation, die im Ernstfall mit allen anderen Hilfsorganisationen zusammenarbeiten müsse. Er erinnerte an das Unwetter im Altkreis Alsfeld, wo auch das THW Lauterbach zum Einsatz kam. Ein besonderes Lob galt der hervorragenden Jugendarbeit. Für den Landrat war es der letzte Besuch vor seinem Amtsende.

Grüße von Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und des Magistrats überbrachte Stadtrat Michael Duschka. Auch er drückte seine Freude darüber aus, dass sich das Verhältnis zu der Lauterbacher Feuerwehr verbessert habe. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement und lobte die engagierte Jugendarbeit.

Die Grüße des DRK-Kreisverbandes überbrachte Thomas Koch, der die gute Zusammenarbeit hervorhob.


  • Bernd Schöneberger wurde für 30-jährige und Gudrun Betz für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt. Landrat Rudolf Marx (rechts) und Stadtrat Michael Duschka (links) würdigten die Arbeit, insbesondere die Jugendarbeit. Foto: alf

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