16.03.2013

Großübung in Frielendorf

Das THW Lauterbach wirkte am Samstag den 16.3.2013 bei der Großübung in Nordhessen mit dem Technischen Zug, mit.

Zur Grundlage einer großangelegten Katastrophenschutzübung am 16. März 2013 trainierten mehr als 500 Einsatzkräfte gemeinsam im Ferienwohnpark am Silbersee in Frielendorf den Ernstfall eines „Meteoritenschauers“.

Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern gibt eine Warnung für Nordhessen heraus. Ein Meteoritenschauer droht der Region. Besonders betroffen ist der Raum Frielendorf, hier kommt es zu schweren Gebäudeschäden und Flächenbränden.

Soweit die Lage für die Übung, zu der neben den Katastrophenschutzeinheiten der Feuerwehren und der Sanitätsorganisationen auch der Technische Zug vom THW-Lauterbach wurde mit zahlreich kommenden Helfern alarmiert.

Nach kurzem Aufenthalt im Bereitstellungsraum startete die Übung für die Helfer direkt mit zwei sehr anspruchsvollen Aufgaben. Meteoritentrümmer haben die Bobbahn im Ferienpark getroffen: In dem schwierigen Gelände sind mehrere Verletzte verteilt, manche davon sehr weit oben in einem Steilhang. Außerdem befinden sich weitere Verletzte in Bobschlitten, die sich noch auf der Bahn in ca. 4 Metern Höhe befinden. Die Kräfte der Feuerwehr Oberaula, die bereits an der Einsatzstelle sind, benötigen dringend Unterstützung. Das THW bekommt den Auftrag das gesamte Areal weiträumig nach weiteren Vermissten abzusuchen und einen Verletzten aus seinem Bobschlitten zu retten.

Während die zweite Bergungsgruppe sofort mit der Suche nach weiteren Verletzten beginnt, bekommt die erste Bergungsgruppe den Auftrag den Verletzten aus der Höhe zu retten. Damit dies patientengerecht geschehen kann, wird entschieden eine Rettungsplattform aus dem Einsatzgerüstsystem zu bauen und im Anschluss den Verletzten mit einem Leiterhebel abzulassen.

Im Verlauf der Übung kommt es immer wieder zu weiteren „Einschlägen“, die durch Pyrotechniker eindrucksvoll dargestellt wurden. Auch mit Entstehungsbränden wurden die Helfer des THW immer wieder konfrontiert. Trotz dieser „Widrigkeiten“, die in einem echten Einsatz jeder Zeit eintreten können, schafften es die Helfer in einer guten Stunde alle Einsatzaufträge abzuarbeiten. Hierbei wurde einmal mehr die Funktionalität des Einsatzgerüstsystems demonstriert, welches  vielfältigste  Verwendungsmöglichkeiten bietet.

Sehr erfreulich an der Übung war die Tatsache, dass nach der anfänglichen „Chaos-Phase“, die es in jedem Einsatz dieser Größe gibt, eine kameradschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit mit der Feuerwehr stattgefunden hat, obwohl keine vorherige Übungserfahrung bestand. Dies zeigte sich besonders beim Rückbau des Einsatzgerüstsystems, bei der die Helfer von Feuerwehr und THW kurzerhand eine Menschenkette bildeten, um die Teile eines nach dem anderen wieder auf dem Mannschaftslastwagen zu verlasten.

Diese positiven Eindrücke bestätigten sich auch in der Nachbesprechung der Übung in der Unterkunft des naheliegenden Ortsverbandes, bei der - bis auf wenige Kleinigkeiten – keine Mängel festgestellt wurden.


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